Leistungen
Ob Führerscheinentzug, Sorge um den eigenen Konsum oder dauerhafte Überlastung: Es geht immer darum, wieder handlungsfähig zu werden. Ich begleite Sie dabei strukturiert, ehrlich und ohne erhobenen Zeigefinger.
MPU-Vorbereitung
Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung ist kein Test, den man bestehen kann, indem man die „richtigen“ Antworten kennt. Die Führerscheinstelle möchte wissen, ob von Ihnen künftig noch eine Gefahr im Straßenverkehr ausgeht. Beurteilt wird deshalb, ob Sie verstanden haben, wie es zu Ihrem Verhalten kam, und ob Sie seither etwas verändert haben, das auch unter Druck trägt.
Genau hier scheitern viele. Nicht, weil sie sich nicht geändert hätten, sondern weil sie ihre Veränderung im Gespräch nicht nachvollziehbar darstellen können – oder weil auswendig gelernte Formulierungen sofort auffallen. Eine professionelle Vorbereitung erhöht die Bestehensquote deutlich, weil sie genau diese vermeidbaren Gründe für ein negatives Gutachten ausräumt: fehlende Aufarbeitung, lückenhafte Nachweise, widersprüchliche Angaben und Unsicherheit im Gespräch.
Schwerpunkt: Vorbereitung auf das psychologische Gespräch
- Aufarbeitung Ihrer Vorgeschichte. Wir gehen Ihren Weg gemeinsam durch: Wie kam es zu dem Konsum, welche Funktion hatte er, welche Situationen waren riskant? Ziel ist ein Bild, das Sie selbst verstanden haben – nicht eine hübsche Erzählung.
- Verhaltensänderung glaubhaft darstellen. Wir erarbeiten, was sich konkret geändert hat, woran man das erkennt und welche Strategien Sie in Belastungssituationen tatsächlich anwenden. Das lässt sich nachvollziehbar schildern, weil es Ihrem Alltag entspricht.
- Simulation des Gesprächs. In realistischen Übungsgesprächen stelle ich Ihnen die Fragen so, wie sie in der Begutachtung gestellt werden – auch die unbequemen. Sie bekommen ehrliches Feedback und gewinnen Sicherheit, bevor es ernst wird.
- Formales und Nachweise. Wir klären, welche Belege Ihre Fragestellung erfordert – etwa Abstinenznachweise, Zeiträume und Fristen –, damit Sie nicht mit unvollständigen Unterlagen antreten.
Sucht- und Präventionsberatung
Nicht jeder, der sich Sorgen um seinen Konsum macht, ist abhängig – und nicht jeder, der abhängig ist, erkennt es zuerst selbst. Ich berate Sie vertraulich bei Alkohol-, Drogen- und Medikamentenproblematik: sachlich, ohne Vorwürfe und ohne dass Sie sich vorher auf ein Etikett festlegen müssen.
Wir schauen gemeinsam auf Ihr Konsumverhalten, auf Auslöser und auf das, was der Konsum für Sie leistet. Daraus entsteht ein realistisches Ziel: kontrollierter Umgang, Reduktion oder Abstinenz. Wenn eine weiterführende medizinische oder therapeutische Behandlung sinnvoll ist, sage ich Ihnen das offen und unterstütze Sie dabei, den passenden Weg zu finden.
Ein Schwerpunkt ist die Rückfallprävention: Wir identifizieren Ihre persönlichen Risikosituationen, entwickeln konkrete Notfallpläne und stärken die Strukturen, die Sie im Alltag tragen – Tagesablauf, soziales Umfeld, Umgang mit Stress und Langeweile. Ein Rückfall ist dabei kein Scheitern, sondern eine Information darüber, was noch fehlt.
Stress- und Burn-out-Präventionsberatung
Dauerhafte Überlastung kündigt sich an, lange bevor nichts mehr geht: Schlafprobleme, Gereiztheit, innere Leere, das Gefühl, nur noch zu funktionieren – und oft auch der Griff zu Alkohol oder Medikamenten, um abends herunterzukommen. Je früher Sie gegensteuern, desto einfacher ist es.
In der Präventionsberatung ordnen wir Ihre Belastungssignale ein und schauen, wo die Energie tatsächlich verloren geht – im Beruf, in der Familie oder in eigenen Ansprüchen. Anschließend erarbeiten wir Strategien, die in Ihren Alltag passen: Grenzen setzen, Erholung verlässlich einplanen, Prioritäten klären und mit Belastungsspitzen umgehen, ohne sich dauerhaft aufzubrauchen.
Ziel ist keine kurzfristige Entspannungsübung, sondern eine tragfähige Alltagsstruktur – damit Stabilität nicht davon abhängt, dass gerade alles gut läuft.
Sie sind unsicher, welche Beratung zu Ihrer Situation passt? Das klären wir im kostenlosen Erstgespräch.
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